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Wie Aerogel-Dämmung die CO2-Emissionen in Industrieanlagen reduziert


In der heutigen Welt stehen industrielle Sektoren unter großem Druck, ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Mit globalen Initiativen wie dem Pariser Abkommen und den Netto-Null-Zielen vieler Länder und Unternehmen hat die Reduktion von Treibhausgasen höchste Priorität. Eine effektive und oft unterschätzte Lösung liegt in fortschrittlichen Dämmtechnologien. Besonders die Aerogel-Dämmung erweist sich dabei als revolutionär.


Dieser Artikel zeigt, wie Aerogel-Dämmung den Energieverbrauch in Industrieanlagen drastisch senken, die Energieeffizienz verbessern und globale Nachhaltigkeitsziele unterstützen kann. Mit realen Projektdaten, technischen Erkenntnissen und der Vision innovativer Unternehmen wie Aerohik (www.aerohik.com | www.aerohik.de | www.aerohik.ch) beleuchten wir das transformative Potenzial dieses zukunftsweisenden Materials.


Was ist Aerogel-Dämmung?

Aerogel ist ein extrem leichtes, nanoporiges Material, bei dem die flüssige Komponente eines Gels durch Gas ersetzt wird. Es zählt zu den besten Isolatoren der Welt und weist eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit auf – oft nur 0,013 W/mK.


Dank dieser Struktur bietet Aerogel eine hohe Dämmleistung bei deutlich dünneren Schichtdicken als herkömmliche Dämmstoffe. Besonders in industriellen Anwendungen mit Platzmangel, hohen Temperaturen und komplexen Geometrien ist dies ein entscheidender Vorteil.


Der Zusammenhang zwischen Dämmung und CO2-Emissionen


Industrielle Anlagen verbrauchen enorme Energiemengen für Prozesse wie Heizen, Kühlen oder die Temperaturhaltung in Rohrleitungen, Tanks und Maschinen. Wird diese Energie aus fossilen Brennstoffen gewonnen, steigen die CO2-Emissionen deutlich an.

Unzureichende oder veraltete Dämmung führt zu Wärmeverlust, Energieineffizienz und höheren Betriebskosten – und damit direkt zu einem höheren CO2-Ausstoß.


Wie Aerogel-Dämmung Emissionen in der Industrie senkt


1. Überlegene Wärmeleistung

Aerogel bietet eine bis zu 5- bis 10-mal bessere Dämmleistung als herkömmliche Materialien. Dies ermöglicht die Aufrechterhaltung optimaler Betriebstemperaturen bei geringerem Energieeinsatz.

Weniger Energiebedarf bedeutet unmittelbar weniger CO2-Emissionen.


2. Platzsparende Effizienz

In beengten industriellen Umgebungen ermöglicht die schlanke Struktur von Aerogel eine einfache Anwendung, selbst an schwer zugänglichen oder komplexen Oberflächen.

  • Nachrüstung bestehender Anlagen wird möglich.

  • Mehr Dämmfläche = höhere Effizienz = geringere Emissionen.


3. Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit

Aerogel ist hydrophob, UV-beständig, schwer entflammbar und druckresistent. Es behält seine Eigenschaften über Jahrzehnte hinweg und muss seltener ersetzt werden.

Dies bedeutet langfristig einen geringeren ökologischen Fußabdruck.


4. Vermeidung von Wärmebrücken

Aerogel-Dämmmatten lassen sich lückenlos über unregelmäßige Flächen verlegen. So entstehen weniger Wärmebrücken – die Energieeffizienz steigt.


5. Weniger Energieverlust bei Hochtemperaturprozessen

In Branchen wie Petrochemie, Raffinerien und Kraftwerken mit Temperaturen über 500°C spielt Aerogel seine Vorteile voll aus.


Messbare Ergebnisse: Ein Praxisbeispiel

2023 arbeitete Aerohik mit einer petrochemischen Anlage im Nahen Osten zusammen und rüstete Rohrleitungen mit Aerogel-Dämmung aus. Die Ergebnisse:

  • Energieeinsparung: 22 % weniger Heizenergie pro Jahr

  • CO2-Einsparung: Über 800 Tonnen pro Jahr

  • Amortisationszeit: Nur 14 Monate durch geringere Energiekosten

Diese Zahlen zeigen deutlich: Aerogel ist ein effektives Mittel zur Reduktion von Emissionen und Energiekosten.


Beitrag zu globalen Nachhaltigkeitszielen

Aerogel-Dämmung erfüllt wichtige ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance):

  • Umwelt: Reduzierter CO2-Ausstoß

  • Soziales: Verbesserte Arbeitssicherheit durch weniger Oberflächentemperatur

  • Governance: Erfüllung gesetzlicher Energieeffizienzvorgaben


Das Ziel von Aerohik (siehe www.aerohik.comwww.aerohik.de und www.aerohik.ch) ist es, Industrien bei der Umstellung auf umweltfreundlichere Prozesse zu unterstützen.

 
 
 

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